Warum Airbnb Smart Pricing den falschen Preis vorschlagen kann
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Veröffentlicht am 03.06.2026

Warum Airbnb Smart Pricing den falschen Preis vorschlagen kann

Airbnb Smart Pricing kann nützlich sein, insbesondere für neue Gastgeber, die nicht wissen, wo sie mit der Preisgestaltung beginnen sollen. Es liefert eine schnelle Preisempfehlung und hilft dabei, ein Inserat wettbewerbsfähig zu halten.

Es gibt jedoch ein wichtiges Problem:

Airbnb erklärt nicht klar, warum ein bestimmter Preis vorgeschlagen wird.

Für viele Gastgeber macht das Smart Pricing schwer nachvollziehbar und schwierig zu vertrauen.

Das Problem mit Black-Box-Preisgestaltung

Wenn Airbnb einen Übernachtungspreis empfiehlt, sehen Gastgeber in der Regel nicht die vollständige Begründung.

Zum Beispiel ist oft nicht klar:

  • welche Unterkünfte in der Umgebung zum Vergleich herangezogen wurden

  • ob diese Unterkünfte tatsächlich vergleichbar sind

  • wie die Nachfrage berechnet wurde

  • ob lokale Veranstaltungen berücksichtigt wurden

  • ob der empfohlene Preis auf Umsatz oder lediglich auf mehr Buchungen abzielt

Dadurch entsteht ein sogenanntes „Black-Box“-Problem.

Man sieht das Ergebnis, aber nicht die Logik dahinter.

Mehr Buchungen bedeuten nicht automatisch mehr Umsatz

Ein niedrigerer Preis kann die Wahrscheinlichkeit einer Buchung erhöhen.

Das bedeutet jedoch nicht zwangsläufig, dass der Gastgeber mehr verdient.

Beispielsweise:

  • 100 € pro Nacht bei hoher Auslastung können attraktiv erscheinen

  • 130 € pro Nacht bei etwas geringerer Auslastung können trotzdem mehr Umsatz bringen

Deshalb sollte sich eine Airbnb-Preisstrategie nicht ausschließlich auf die Auslastung konzentrieren.

Das eigentliche Ziel ist die richtige Balance zwischen:

  • Auslastung

  • Übernachtungspreis

  • Marktnachfrage

  • lokalen Wettbewerbern

  • Saisonalität

Ist Smart Pricing zu konservativ, kann ein Gastgeber Einnahmen verschenken.

Falsche Vergleichsobjekte führen zu falschen Preisen

Eines der größten Risiken bei jeder Preissoftware für Airbnb ist die Auswahl der Vergleichsobjekte.

Eine hochwertige Ferienwohnung sollte nicht automatisch mit folgenden Unterkünften verglichen werden:

  • Privatzimmern

  • kleinen Gästezimmern

  • Unterkünften mit deutlich niedrigerem Standard

  • Objekten mit anderer Kapazität

  • Unterkünften in schlechterer Lage

Wenn die Vergleichsgrundlage falsch ist, kann auch die Preisempfehlung falsch sein.

Das gilt besonders für Gastgeber mit besonderen Unterkünften, zum Beispiel:

  • großen Apartments

  • Häusern mit eigenem Grundstück

  • besonderen Ausblicken

  • hochwertiger Ausstattung

  • vielen positiven Bewertungen

  • besonderen Annehmlichkeiten

Zwei Unterkünfte können nah beieinander liegen, aber dennoch völlig unterschiedliche Zielgruppen ansprechen.

Gastgeber brauchen Kontext, nicht nur eine Zahl

Das eigentliche Problem bei Airbnb Smart Pricing ist nicht nur, ob der Preis zu hoch oder zu niedrig ist.

Das Problem ist der fehlende Kontext.

Bevor Preise angepasst werden, sollten Gastgeber verstehen:

  • welche ähnlichen Unterkünfte welche Preise verlangen

  • wie viele Wettbewerber tatsächlich verfügbar sind

  • ob das eigene Inserat über oder unter dem Markt liegt

  • wie sich die Preise in den nächsten 30 Tagen entwickeln

  • ob die zugrunde liegenden Marktdaten zuverlässig genug sind

Ohne diesen Kontext ist es schwierig zu beurteilen, ob eine Preisempfehlung sinnvoll ist.

Warum die manuelle Wettbewerbsanalyse so aufwendig ist

Viele Gastgeber vergleichen regelmäßig die Preise anderer Airbnb-Unterkünfte.

Das kostet jedoch Zeit.

Man muss:

  • zahlreiche Inserate öffnen

  • passende Reisedaten prüfen

  • Kapazitäten vergleichen

  • Bewertungen analysieren

  • entscheiden, welche Unterkünfte wirklich relevant sind

Für eine Unterkunft ist das bereits mühsam.

Für mehrere Unterkünfte wird es schnell unübersichtlich.

Deshalb suchen viele Gastgeber nach Lösungen wie:

  • Airbnb Preisvergleich

  • Airbnb Preisanalyse

  • Airbnb Preisstrategie

  • Airbnb Wettbewerbsanalyse

  • Airbnb Marktanalyse

  • Alternative zu Airbnb Smart Pricing

Viele professionelle Revenue-Management-Tools sind jedoch teuer oder für kleinere Gastgeber unnötig komplex.

Ein transparenterer Weg zur Preisanalyse

Aus diesem Grund haben wir Corate entwickelt.

Corate versucht nicht, einen „magischen“ Preis vorzuschlagen.

Stattdessen hilft es Gastgebern zu verstehen, wie ihre Unterkunft im Vergleich zum lokalen Markt positioniert ist.

Mit Corate können Sie aus einer Airbnb-URL einen Marktbericht erstellen und sehen:

  • vergleichbare Unterkünfte in der Umgebung

  • lokale Markt-Benchmarks

  • aggregierte Preistrends

  • wie viele Termine über oder unter dem Marktniveau liegen

  • wie sich Ihre Unterkunft im Wettbewerbsumfeld positioniert

Das Ziel ist einfach:

Gastgebern genügend Marktdaten zur Verfügung zu stellen, damit sie bessere Preisentscheidungen treffen können.

Fazit

Airbnb Smart Pricing ist nicht grundsätzlich schlecht.

Es sollte jedoch nicht blind übernommen werden.

Wenn Airbnb einen bestimmten Preis empfiehlt, sollten Gastgeber sich fragen:

  • Warum genau dieser Preis?

  • Welche Unterkünfte wurden verglichen?

  • Sind diese Unterkünfte wirklich vergleichbar?

  • Geht es um maximale Auslastung oder maximalen Umsatz?

  • Was zeigt der lokale Markt tatsächlich?

Eine gute Airbnb-Preisstrategie kombiniert Plattform-Empfehlungen, lokale Marktkenntnisse, Wettbewerbsanalysen und reale Marktbenchmarks.

Bevor Sie Ihren Übernachtungspreis ändern, sollten Sie zuerst den Markt verstehen.

Corate hilft Airbnb-Gastgebern dabei, ihre Unterkunft mit dem lokalen Markt zu vergleichen und zu erkennen, ob ihre Preise über, unter oder im Einklang mit dem Markt liegen.